Leipzig hat Standortvorteile, die andere Städte sich wünschen würden: zentrale Lage, junge Bevölkerung, exzellente Hochschulen, bezahlbare Räume. Was fehlt, ist eine Stadtspitze, die Wirtschaftspolitik zur Chefsache macht.
Ansiedlungen werden Chefsache. Jede Neuansiedlung mit mehr als 100 Arbeitsplätzen begleite ich persönlich — vom ersten Gespräch bis zur Genehmigung. Investoren erwarten zu Recht einen Ansprechpartner, der Entscheidungen treffen kann. Diesen Ansprechpartner werde ich sein.
Ich begleite jede Ansiedlung über 100 Jobs persönlich. Bürokratie ist kein Standortvorteil.
Fast-Track-Genehmigungen in unter 6 Wochen. Standardvorhaben dürfen heute Monate dauern. Ich führe einen Fast-Track-Prozess als Standard ein: 6 Wochen bei Standardvorgängen, dedizierter Unternehmensservice im Stadtamt, ein Ansprechpartner pro Vorhaben. Wer in Leipzig investieren will, soll nicht an der Verwaltung scheitern.
Startup-Hauptstadt Ostdeutschlands. Wir gründen einen Leipzig Venture Fund: städtische Ko-Investitionen in lokale Startups, mit dem Ziel, dass das Kapital in der Stadt bleibt. Wir starten ein "Startup in Residence"-Programm nach Amsterdamer Vorbild — Startups lösen konkrete Stadtprobleme, die Stadt vergütet funktionierende Pilotlösungen. Und wir richten ein International Founder Program mit englischsprachigem One-Stop-Shop ein: Gewerbeanmeldung, Visa, Wohnung aus einer Hand.
Arbeitslosigkeit als Priorität Nr. 1. Leipzig leistet sich noch immer eine zu hohe Arbeitslosenquote. Mein klares Ziel: bis 2030 unter 7 %, mit jährlich veröffentlichtem Fortschrittsbericht. Erreicht durch Joboffensiven mit der Bundesagentur, Qualifizierung in Kooperation mit IHK und Hochschulen, gezielte Vermittlung in Wachstumsbranchen.
Eine Stadt, die nichts produziert, kann auch nichts verteilen.
Wirtschaftspolitik ist Sozialpolitik mit dem längsten Hebel.