Leipzig hat alles, was eine moderne Innovationsstadt braucht: zwei starke Hochschulen, eine wachsende Startup-Szene, Industrie im Wandel und Spielraum für mutige Pilotprojekte. Was fehlt, ist eine Stadtspitze, die Innovation als Stadtpolitik versteht — nicht als Sondergebiet einzelner Wirtschaftsförderer.
Hochschulen, Wirtschaft und Stadt zusammenbringen. Ich richte eine Kooperationsplattform zwischen Universität Leipzig, HTWK und Wirtschaft ein, mit gezielter städtischer Beteiligung an gemeinsamen Forschungs- und Transferprojekten. Forschungsergebnisse sollen in Leipzig zu Unternehmen werden — nicht nach Berlin oder München abwandern.
Eine Stadt, die nichts ausprobiert, lernt nichts.
Smart City als Leitbild. Leipzig wird zum Testfeld für intelligente Verkehrssteuerung, digitale Verwaltung, Energieeffizienz und Bürgerbeteiligung. Pilotprojekte bekommen Raum, gescheiterte Projekte werden ehrlich benannt, erfolgreiche skaliert. Innovation ist kein Marketing-Begriff — sie ist ein Lernprozess der ganzen Stadt.
Städtische Aufträge öffnen für Startups. Heute schreibt die Stadt komplexe Vergabeverfahren aus, an denen kleine Anbieter strukturell scheitern. Ich vereinfache die Verfahren für Innovationsleistungen und behandle Startups und Scale-ups als gleichberechtigte Bieter. So profitieren auch lokale junge Unternehmen vom städtischen Budget — und die Stadt von ihren Lösungen.
Leipzig kann das nächste Estland werden — wenn es will.
Innovation ist die Brücke zwischen der Wirtschaft heute und der Wirtschaft morgen. Wer Leipzig ernsthaft als Standort weiterentwickeln will, kommt an einer aktiven Innovationspolitik nicht vorbei. Mein Anspruch: Bis 2030 ist Leipzig die Innovationshauptstadt Ostdeutschlands.